Handbuch für die Modellierung von 3D Objekten - Teil 1: Grundlagen (Regeln für valide GML Geometrie-Elemente in CityGML): Unterschied zwischen den Versionen
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Wenn solche Knicke und Falten erkannt werden sollen, muss das Kriterium zur Toleranz bei planaren linearen Ringen ergänzt werden. Es ergibt sich eine alternative Definition der Planarität Linearer Ringe: | Wenn solche Knicke und Falten erkannt werden sollen, muss das Kriterium zur Toleranz bei planaren linearen Ringen ergänzt werden. Es ergibt sich eine alternative Definition der Planarität Linearer Ringe: | ||
'''Definition 1:''' | |||
Definition 1: | |||
Ein Linearer Ring heißt planar, wenn mindestens 3 Punkte des Rings nicht ko-linear sind und der Abstand der Punkte zu allen Ebenen , die durch 3 nicht ko-lineare Punkte , und aufgespannt werden, kleiner ist als eine gegebene Schranke : | Ein Linearer Ring heißt planar, wenn mindestens 3 Punkte des Rings nicht ko-linear sind und der Abstand der Punkte zu allen Ebenen , die durch 3 nicht ko-lineare Punkte , und aufgespannt werden, kleiner ist als eine gegebene Schranke : | ||
Für die Überprüfung der Planarität wäre es wünschenswert, eine Vorgabe für die Schranke | Für die Überprüfung der Planarität wäre es wünschenswert, eine Vorgabe für die Schranke <math>\epsilon</math> | ||
zu haben. Da die Eigenschaft der Planarität invariant gegenüber Skalierungen sein sollte, sollte in den Wert von \epsilon | |||
die Ausdehnung bzw. Größe (Flächeninhalt, max. Punktabstand) des Linearen Ringes eingehen. | |||
== gml:_Curve, gml:LineString == | == gml:_Curve, gml:LineString == | ||